Ursprung / Philosophie
Ursprung
TAI FU in seiner heutigen Form hat seine Wurzeln im alten China. Ursprünglich haben daoistische Mönche diese Bewegungsformen entwickelt, um
Gefahrensituationen zu begegnen
seelische und körperliche Ausgeglichenheit (inneren Frieden) zu erreichen
zu meditieren und die daoistischen Lebensphilosophie zu praktizieren
Dabei zeigte sich, dass diese Art der Bewegungsmeditation zugleich eine effektive Selbstverteidigung ermöglicht, als auch der eigenen Gesundheit dient.
Dies gelang vor allem durch Beobachtung der Natur und Anwendung ihrer Prinzipien. Dem entsprechend sind TAI FU – Bewegungen natürliche und gesundheitsfördernde Bewegungen, die alle gesunden Menschen ausführen können.
Philosophie
Bei TAI FU geht es um die Kunst des (Nicht-) Kämpfens, nicht nur um „Kampfkunst“ oder „Kampfsport“. Die Philosophie von TAI FU lehrt uns, zunächst nach friedlichen Lösungen zu streben und im Konfliktfall achtsam und klug zu reagieren, denn „wahrhaftig siegt, wer nicht kämpft“ (Sun Tsu). Denn letzlich ist jeder vereitelte Kampf ein gewonnener Kampf.

Die große Kunst besteht darin, sich selbst zu besiegen (zu beherrschen), und sich nicht über Niederlagen anderer zu freuen. Denn in eine Kampf, welcher Art auch immer, gibt es keinen Sieger!
Diese friedfertige Grundhaltung gerät dann an ihre Grenzen, wenn wir unausweichlich mit fremder Gewaltanwendung konfrontiert werden. Auf solche Gefahrensituationen können wir uns mit Hilfe von TAI FU vorbereiten.